Die Originalbesetzung der Alice-Cooper-Group hat vorab ihre zweite Single „Wild Ones“ veröffentlicht. Es ist die Vorhut ihres ersten gemeinsamen Albums seit 50 Jahren. Unter dem Titel The Revenge of Alice Cooper erscheint die Platte am 25. Juli.
Die Gründungsmitglieder Alice Cooper, Dennis Dunaway, Michael Bruce und Neal Smith sind zurück und lassen den rohen Rocksound wieder aufleben, der sie Anfang der 1970er prägte. Die Rückkehr ist keine Nostalgieshow, sondern ein kompromissloses Comeback mit neuem Material, das nichts von der ursprünglichen Schärfe eingebüßt hat.
Eine Hommage an klassische Rebellion
„Wild Ones“ lässt sich vom Filmklassiker The Wild One (1953) mit Marlon Brando inspirieren. Der Song fängt die rohe Energie und den rebellischen Geist ein, die sowohl den Film als auch die Band unvergesslich machen. Treibende Gitarrenriffs, donnernde Drums und Coopers unverwechselbares Knurren erwecken den Track zum Leben. Laut, trotzig und voller Attitüde – genau wie die Vorlage.
Ein kraftvolles Video
Das von Banger Films produzierte Musikvideo verknüpft Performance-Szenen mit Biker-Ästhetik. Darin ist auch Gitarrenarbeit des 1997 verstorbenen Glen Buxton zu hören, die noch vor seinem Tod aufgenommen wurde. Seine Präsenz verleiht dem Clip emotionale Tiefe und erinnert an die lange Geschichte der Band. Die Chemie unter den verbliebenen Mitgliedern ist spürbar – das Ganze wirkt eher wie eine Fortsetzung unerledigter Angelegenheiten als wie ein simples Wiedersehen.
Albumveröffentlichung und Special-Formate
The Revenge of Alice Cooper umfasst 14 neue Tracks und wurde von Bob Ezrin produziert, der bereits an vielen Klassikern der Band beteiligt war. Das Album erscheint auf Vinyl, CD und als Deluxe-Box mit Shirts, Artprints und Bonustracks. Die erste Single „Black Mamba“ gab bereits einen Vorgeschmack auf den bissigen Horror-Rock der Band.
Immer noch kreativ, immer noch laut, immer noch am Mikro
Mit diesem neuen Kapitel beweist die Alice-Cooper-Group, dass in ihrer Musik noch immer Feuer steckt. Mehr als nur ein Comeback zeigt ihre neue Arbeit eine Band, die auf ihre Vergangenheit stolz ist und dennoch voller Schaffensdrang steckt. Eine Tour könnte folgen, zudem ist von einer Dokumentation die Rede – ein Beweis dafür, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.

