Die Rockwelt trauert um Gary „Mani“ Mounfield, den legendären Bassisten, der mit den Stone Roses die Madchester-Bewegung maßgeblich prägte. Im Alter von 63 Jahren verstarb Mani friedlich im Schlaf am 20. November 2025. Todesursache waren chronische Atemwegserkrankungen, an denen er lange gelitten hatte.
Der letzte Abschied einer Rocklegende
Mani war nicht nur der Bassist der Stone Roses; er prägte die britische Musikszene maßgeblich. Seine Basslinien trieben einige der legendärsten Songs der Band an, darunter „I Wanna Be Adored“. Er war mehr als nur ein Musiker; er war das Herzstück des unverwechselbaren Sounds der Band und verschmolz Punk, Indie und Dance auf eine Weise, die Generationen begeisterte.
Seine Zeit bei Primal Scream verstärkte seinen Einfluss und festigte seinen Status als eine der wichtigsten Figuren der modernen Rockgeschichte. Sein einzigartiger Sound und Stil brachten ihm den Respekt von Fans und Musikern gleichermaßen ein. Für viele waren Manis Beiträge zum Rock ’n‘ Roll mehr als nur Musik; sie waren der Soundtrack einer ganzen Ära.
Das Vermächtnis, das er hinterließ
Nach seinem Tod trafen aus der gesamten Musikwelt unzählige Beileidsbekundungen ein. Ian Brown, Bobby Gillespie und sogar Bürgermeister Andy Burnham drückten ihre Trauer aus und würdigten Manis bleibenden Einfluss. Sein Bruder Greg verkündete die Nachricht in den sozialen Medien und brachte den tiefen Verlust zum Ausdruck, den alle, die ihn kannten, empfanden. Fans in Großbritannien und weltweit, darunter auch in Deutschland, erinnern sich an ihn als bescheidenes und doch außergewöhnliches Talent.
Manis Vermächtnis spiegelt Rockkultur, Musiklegenden und echten Rock’n’Roll wider. Sein Einfluss geht weit über seine Basslinien hinaus; er umfasst die Essenz des Klangs, das Gefühl und die Atmosphäre, die er mit jeder Note schuf. Er war nicht einfach nur Teil der Musikszene; er prägte sie mit und hinterließ Spuren, die auch künftige Generationen von Künstlern und Fans inspirieren werden.

